Ich sitze hier so am PC und höre die neue Scheibe von Good Charlotte… nein, wir haben nicht das Jahr 2004 und trotzdem rocken die Pop-Punker noch genauso wie damals durch meinen Gehörgang und vermitteln einfach gute Laune und wahre Geschichten.

Nach dem eher mäßig bis ziemlich schlechten Vorgänger „Cardiology“ tat die lange Pause der Band nur zu gut! Zurück kamen sie zwar nicht mit einem Album, welches an die alten Tage komplett anknüpft, aber gerade für Fans der früheren Jahre und denen, die seit dem nun mal auch älter geworden sind, ist Youth Authority ein Geschenk an alte Zeiten und vorallem ein neuer Meilenstein für Good Charlotte.

Schon die ersten Sekunden vermitteln eine gewisse Nostalgie – mit “Life Changes” wird hier im alt bekannten Stil auf das Hauptthema des Albums aufmerksam gemacht, welches sich durch die nächsten 1zwölf Lieder wie ein Progress durchzieht. Spätestens ab “40 oz. Dream” sollte auch der letzte Hörer sich mit dem wunderbaren Erzählungen und verdammt nochmal angenehmen Sound der Platte angefreundet haben – total unverkrampft und dennoch knackig an den richtigen Stellen – genau das gefällt uns an dieser Platte am meisten!

Generell ist die gesamte Platte eindeutig ein Sommer-Silberling, der zwar keinen Platz auf den größten Feten finden wird, aber für die entspannten und nostalgischen Stunden eindeutig die richtige Wahl ist (Paradebeispiel: „Life Can’t Get Much Better„).

Good Charlotte sind somit wieder da – zwar frischer und moderner als früher – aber dennoch authentisch wie eh und je („Cardiology“ zählt nicht!) durch Anspielungen auf frühere Tage und wunderbaren Konzerthymnen, die einfach zum Mitsingen und Tanzen einladen. Wir freuen uns auf erste Liveauftritte im August!

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.