Dem ein oder anderen With Full Force Besucher sollte der Name GrooVenoM bereits was sagen, da die Jungs erst letzten Monat den Acker vom Flugplatz Roitzschjora ordentlich zum beben brachten. Wir sprachen mit Frontmann Mr. Sanz über diesen Auftritt, Pokemon Go! und natürlich zukünftige Pläne der Wegbereiter des MODERN.DEATH.POP´s!

Gringoz: Hey, erstmal vielen Dank für deine Zeit! Kannst  du euch einmal kurz in 2-3 Sätzen vorstellen?
GrooVenoM: Hi ich bin Mr. Sanz, Vocalist von GrooVenoM. Wir kommen aus dem schicken Dresden aber versuchen, nicht so zu klingen. Außerdem wollen wir natürlich die erfolgreichste Band aller Zeiten werden, logisch.

Gringoz: Eurer offiziellen Facebook-Seite können wir entnehmen, dass Ihr euer Genre als “Modern.Death.Pop” bezeichnet. Was zeichnet aus eurer Sicht dieses Genre aus? Der Name ist uns nicht geläufig.
GrooVenoM: 
Im Prinzip drückt es in erster Linie unsere Individualität aus. Klar – rein technisch betrachtet machen wir Trancecore mit Einflüssen von Deathcore, Rock und Pop. Ganz bewusst wollten wir aber, dass unser Sound nicht mit „Metal“ assoziiert wird. Das Wort ist einfach in seiner herkömmlichen Bedeutung völlig Augeschlachtet worden. Wir sind modern, stylisch, auf der Anderen Seite aber auch brutal, düster und irgendwie auch mitsingbar, catchy – Einfach 100% Entertainment.

Gringoz: Gibt es irgendwelche musikalischen Vorreiter, von denen ihr euch generell oder Genre bezogen inspirieren lassen habt?
GrooVenoM: 
Wir sind auf jeden Fall ein wildes Potpourri aus unterschiedlichen, musikalischen Vorlieben. Vorreiter sind für uns aber die alten Rock ’n Roll Ikonen wie KISS, Mötley Crüe, Manowar, Guns’n’Roses usw … Eben jene Bands, die immer viel Wert auf Bad-Ass Attitüde, Lifestyle und Theater gesetzt haben. Wir finden das Gesamtkunstwerk wichtig – Musik ist nur eines der vielen Puzzlestücke, welche am Ende GrooVenoM ergeben. Allgemein kommt aber bei uns alles in den Topf, was geil klingt. Schubladen oder Scheuklappen kennen wir nicht. Ein Song ist von Behemoth inspiriert, der nächste von Tokio Hotel.

Gringoz: Euer Album “Pink Lion” ist gerade mal 5 Monate auf dem Markt, daher wäre die Frage nach Plänen für das nächste Album evtl. falsch, aber – habt ihr kleinere Projekte für einzelnen Songs die ihr verwirklichen wollt? Oder vielleicht wie einige andere Bands ein Cover  mit eurem eigenen Musikstil?
GrooVenoM: 
Das nächste Album ist bereits in Planung. An Songwriting-Ideen mangelt es bei uns eigentlich nie. Zum Thema “covern”: Finden wir geil, wollen wir auch mal tun… Es gibt nur einfach zu viele geile Partykracher da draußen, so dass wir uns noch nicht auf einen Song einigen konnten.


Gringoz: Ihr habt euren Slot beim WFF ja durch ein Voting gewonnen, wie steht ihr generell zu dieser Idee bzw. habt euch auf dieses Voting vorbereitet?
GrooVenoM: 
Votings sind ja im Allgemeinen eher verschrien… Das Schöne ist halt, dass unser Image dermaßen selbstironisch ist, dass wir mit so einer Situation spielen können, ohne das es uns negativ ausgelegt wird. Ganz im Gegenteil: Wir haben den Voting-Zeitraum als Anreiz genommen, jeden Tag mit einer bescheuert- genialen Idee mehr aufzutrumpfen und unsere Fans damit nicht zu nerven, sondern zu unterhalten. Das hat am Ende auch offensichtlich gut funktioniert.

Gringoz: Gab es spezielle Vorbereitungen für den WFF Slot, oder war das für euch ein eher “normaler” Gig den ihr gerockt habt?
GrooVenoM: Oh ja, wir haben versucht ordentlich aufzutrumpfen. Neben neuen Outfits haben wir auch Gimmicks wie Wasserpistolen, pinke Wasserbälle und Geldregen zum Einsatz gebracht. CD’s und Schnaps haben wir auch noch verschenkt… Uns war es eben sehr wichtig im Gedächtnis zu bleiben.

Das komplette Interview lest ihr in unserer Juli Ausgabe (07/16). Hier geht es zum Magazin Archiv.

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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