Heut mal Bock auf was Neues mit hartem klassischem Sound, dann zieht euch die Jungs von THROUGH ENEMY LINES rein, denn mit typischen Hardcoreriffs erinnern sie an Klassiker wie Terror, Madball und Co. 

Seit 2014 machen die Jungs von Through Enemy Lines, die sich schon aus früheren Bands kannten, die Hardcoreszene unsicher, dabei spielten sie gemeinsam mit Deez Nuts, No Turning Back, Billy The Kid und Ryker’s auf verschiedensten Bühnen Deutschlands und den Niederlanden. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Tourdates mit schon bekannten Bands an.

Im April 2015 veröffentlichten die Ruhrpotter ihre erste EP „Collapse„, welche erste Erfolge und neue Zuhörer anlockte. Im Juni 2016 folgte nun die neue EP „Nothing To Prove! Nothing To Regret!„, in die wir für euch mal reingehört haben:

 

Auf der EP erwarten euch 5 Songs mit einfachem brutalem Hardcore, wo man wie die Jungs selbst sagen „durchgehend auf die Rübe“ bekommt und ja keine Frage, damit haben Through Enemy Lines es auf den Punkt getroffen. Von Song Eins „5Yards“ bis Song Fünf „Struggle for Success“ bekommt man nur Bretter gegen den Kopf und hat seine Freude dran. Ich vermute sehr stark, dass bei Liveauftritten absolute Ausraststimmung mit Side to Side und Violence Dance zu erwarten ist, denn für 2 Step bleibt fast kein Atemzug übrig. Aber am besten ihr seht euch die Jungs selbst auf ihrer Tour an.

Was die Texte angeht wird schnell klar, dass jeder Song eine Message hat, welche einfach aber sehr prägnant vermittelt wird. Mit „Path Of Failure“ sprechen die Jungs provokant das Tabuthema Pegida an und äußern ganz klar ihre Meinung darüber.

Aber im großen und Ganzen stellt man fest, dass die Jungs in keinem einzigen Song ein Blatt vor den Mund nehmen und ihre Gedanken bzw. die Wut über die heutige Gesellschaft aussprechen. Selten bekommt man so deutlich und hart ins Gesicht gesagt, was so viele denken, aber nicht auszusprechen wagen. Man spürt förmlich die Aggression in den Songs und die Unzufriedenheit über das System. Immer wieder wird man dazu animiert selbst stark zu bleiben und zu kämpfen, treu nach dem Motto „Lass dich nicht unterkriegen„, gerade „5Yards“ wirkt wie eine Motivationshymne, die zum Kampf auffordert, sich zu wehren.

Die Kombo aus den direkten Texten und der brachialen instrumentalen Begleitung macht eine Mischung, die dazu führt auszurasten und es laut raus zu brüllen, was man denkt. Aber macht euch am besten selbst ein Bild davon und hört am besten selbst rein und kauft euch deren neuen EP „Nothing To Prove! Nothing To Regret!„. Eine kleine Hörprobe oder zum downloaden gibts die Platte hier:

https://throughenemylines.bandcamp.com/releases

Tourdates 2016:
23.07. Eppendorf (Riverside open air)
13.08. Rodarock Festival
20.08. Köln, MTC
03.09. Iserlohn (Iserlohn-HC Summer Fest.2)
09.09. Offenbach
10.09. Ulm
11.09. Mainz
05.11. Grefrath
10.12. Recklinghausen, Südpol

Gringoz Magazine
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