Indie/Heartcore mit viel Herz und neuer Energie: APOLOGIES, I HAVE NONE veröffentlichten 4 Songs mit LUCA BRASI im April und wir haben für euch reingehört.

Vor 4 Jahren veröffentlichten die Jungs erfolgreich ihr Debütalbum „London„, doch danach meinte es das Glück nicht so gut mit ihnen. Sie hatten einige persönliche Rückschläge und auch in der Band gab es Veränderungen bezüglich der Besetzung, was die Members stark aufwühlte und in ihrer EP „Black Everything“ deutlich heraus zu hören war. Von düsteren Klängen gefolgt haben Apologies, I Have None es trotzdem geschafft sich wieder aufzuraffen und mit ihrem Indie/Heartcore neu durchzustarten.

 

Gemeinsam mit Luca Brasi, veröffentlichten Apologies, I Have None ein auf 200 Stück (Tapes) limitiertes Splitalbum in Zusammenarbeit mit Uncle M und dem britiscchen Label Holy Roar. Dabei präsentiert jede Band ein neues Unikat und eine Rarität, die Lust auf mehr machen.

Schon mit dem ersten Song „Wraith“ von Apologies, I Have None wird man mit einem sanften und doch drückenden Gitarrensound begrüßt, welcher nach ein paar Sekunden wieder aufhört und für einen Gänsehautmoment sorgt, denn mit abgestoppten Saiten und cleanem Gesang entsteht eine unglaubliche Spannung. Als würden die Jungs vor Emotionen explodieren starten alle Instrumente mit leichtem Screamgesang und geben das Gefühl alles zu verstehen oder schon mal selbst erlebt zu haben. Dieser Song soll auch auf dem im Sommer 2016 kommenden Album zu hören sein.

Im zweite Song „Borders and Statelines“ von Luca Brasi wird man in einen Gruppengesang eingeladen, der einen das Gefühl sitzt in einer kleinen Gemeinschaft am See oder Lagerfeuer zu sitzen und von Akustikgitarren unterstützt wird. So kann man schon jetzt von lauen Sommernächten mit Freunden oder Familie träumen. Der zweite Song „Aeroplane“ von den Jungs ist derzeit ein absoluter Dauerbrenner auf den dortigen Sendern wie Triple J und auch über Spotify schon starken Anklang gefunden hat. Sie überzeugen mit ihren typischen Punkrock-Sound und erinnern an die typischen Highschoolbands aus den 90ern, was einfach nur Spaß macht und das Bein automatisch mitwippen lässt.

 

Red Wine“ von Apologies, I Have None erinnert stark an ihr Erfolgsalbum „London“ und zeigt, dass sie sich stark weiterentwickelt haben und dennoch ihren ursprünglichen Wurzeln treu geblieben sind oder besser sie wieder gefunden und neu aufgelegt haben. Der Gesang sorgt hierbei für den stilistischen Heartcore und gibt einen ein wenig das düstere Gefühl, welcher aber voller Zuversicht und Energie steckt. Aber ich würd sagen, überzeugt euch einfach selbst davon und man kann gespannt sein, was das Album mit sich bringt.

Fazit: Reinhören und eines dieser raren Tapes ergattern lohnt sich definitiv. Gespannt darf man auf deren neues Album im Sommer sein, bis dahin heißt es die Songs rauf und runter hören, deren ersten Album „London“ mal reinziehen und hoffen, dass bald ein Termin für die VÖ bekannt gegeben wird.

Tourdates: 

  • 01.07. DE – Bingen am Rhein – Binger Open Air Festival
  • 02.07. DE – Münster – Vainstream Rockfest / Am Hawerkamp
  • 21-22.07. DE – Cuxhaven – Deichbrand
  • 23.07. DE – Braunschweig – B58
  • 10.08. SLO – Tolmin – Punkrockholiday
  • 02.09. UK – London – The Underworld Camden
  • 24.09. DE – Bremen – Tower
  • 25.09. DE – Hamburg – Hafenklang
  • 26.09. DE – Berlin – Musik & Frieden
  • 28.09. DE – Leipzig – Conne Island
  • 29.09. AT – Wien- Arena Dreiraum
  • 30.09. CH – Luzern – Treibhaus
  • 03.10. CH – Genf – Kalvingrad/Usine
  • 04.10. CH – Bern – Rössli
  • 05.10. CH – Rorschach – Treppenhaus
  • 06.10. DE – München – Sunny Red
  • 07.10. DE – Lindau – Club Vaudeville
  • 13.10. DE – Hannover – Lux
  • 14.10. DE – Köln – MTC
  • 15.10. NL – Amsterdam – Sugarfactory
  • 16.10. NL – Eindhoven – Dynamo
Gringoz Magazine
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