Am 30.04.2016 war es soweit, das Smash it Fest lud zum moshen vor 2 Bühnen mit 15 Bands ab 15 Uhr ein. Ein straffes Programm erwartete einen, wobei man zwischen Indoor und Outdoor switchen konnte. Das Wetter spielte glücklicher positiv mit, indem angenehme 16 Grad und Sonnenschein waren, sodass man die Möglichkeit hatte sich auch im Outdoorbereich aufzuhalten.

Helium 5Im Outdoorbereich lud die Strandoptik mit Sand und Liegestühlen zum entspannen ein, später am Abend auch zum gemeinsamen chillen am Lagerfeuer. Desweiteren boten verschiedene Caterings sowohl veganes Essen, als auch das übliche vom Grill, wie Bratwurst und Steak, an. Bei einem Bier konnte man sich an die Bühne stellen und hatte guten Blick auf die jeweilige Band. Es bildete sich immer sehr schnell eine kleine Traube mit kleinem Moshpit in der Mitte. Dabei spielten Bands wie Miles&Feet, Emma Stoned oder Helium 5 in selber Höhe wie das Publikum, was es von der Athmosphäre eher vertraut machte. Das Line Up verlief genau nach Zeitplan, womit man genau wusste wer spielte.

StondeheadIm Indoorbereich hingegen gab es einen leichten Zeitverzug aufgrund der Umbaumaßnahmen. Hier war die Bühne erhöht, wodurch eher das übliche Konzertfeeling aufkam. Bei Bands wie Deep in Hate, I Am Revenge, A Traitor Like Judas oder Novelists begannen die Zuschauer mit 2-Step und Violence Dance, um ihre Liebe zur Musik zum Ausdruck zu bringen, dabei waren weitestgehend alle friedlich miteinander. Zudem war genügend Platz für die Leute um sich auch eher um den Mosh zu gesellen und trotzdem noch alles zu sehen. Die Bands sorgten für ordentliche Partystimmung und forderten immer wieder zum Stagediving auf. Aber auch für die Oldschoolrocker gab es die Möglichkeit z.B. bei Stonehead den Kopf zu schwingen.

Die Running Order war optimal geplant, denn während im Indoor umbauten stattfanden, konnte man sich im Outdoor eine Band geben bzw auch umgedreht, sodass man keine Minute ohne Musik hatte. Wer sich dennoch keiner Band widmen wollte, konnte sich sowohl drin als auch draußen am Merchstand bereichern oder mit der PETA 2 kleine Gespräche bei einem Bierchen führen.

Deep In HateEinziges Manko am Ganzen war die Tontechnik, welches im Indoorbereich zeitweise Probleme bereitete. Sei es das Samples nicht laut genug eingespielt wurden oder es vom Klang her etwas schief und leer klang. Was die Lichtshow angeht war es sehr schlicht gehalten und sorgte nicht für den Bääääm-Effekt. Leider wurden die Merchstände im Außenbereich nicht ausreichend beleuchtet, wodurch diese stark in den Hintergrund rückten.

Nachdem die Outdoorbühne geschlossen und abgebaut wurde, begann im Redfloor die Aftershowparty mit Hip Hop und Rap, was eher weniger Anklang bei den Publikum fand, nur vereinzelte vergnügten sich im kleinen rot erleuchteten Raum. Die meisten genossen das schöne Wetter am Lagerfeuer in gemütlicher Runde auf den Liegestühlen.

Fazit: Für den Preis von ca 15 Euro bekam man sehr viele gute Bands aus verschiedenen Richtungen geboten, sodass für jeden etwas dabei war. Das Essen war top, die Getränke waren das übliche und die Stimmung war sehr angenehm. Ist auf jeden Fall ein Fest, was man sich wieder geben kann und auch was geboten bekommt.

Gringoz Magazine
Gringoz Magazine