Leute, das hier ist wirklich ernst: Ein Virus breitet sich aktuell in Deutschlands Clubs aus und wird euch so schnell nicht mehr loslassen. Wo die Jungs von Infected World einmal eine Live-Performance von sich geben, ist mit Gliederschmerzen und Ohrwurm Erscheinungen am nächsten Tag zu rechnen, ein Heilmittel dagegen gibt es noch nicht und das finden wir auch gar nicht so schlimm! Wir sind gerne infiziert!

Die 2012 in Worms gegründete Electrocore Band überzeugt uns durch eine sehr herausstechende Kombination aus Electro Beats und taktvollen Riffs, welche im Zusammenspiel mit einigen melodischen Parts ein sehr gutes Gesamtkonzept ergibt.

Das ganze ist nicht nur zum Hören gut, sondern wirklich greifbar (und das in HD)! Infected World sind so un-abgehoben, dass sie theoretisch selbst als Fans durchgehen könnten und nach Wahl wahrscheinlich sogar selbst mit euch feiern würden in der Menge – egal ob das verpflichtende Bierchen nach dem Konzert oder der herausgabe des WLAN Passwortes im Backstage, selten erlebt man soviele Parallelen zwischen Band- und Fan Ebene wie bei Infected World – und genau deshalb akzeptieren wir unsere neue Krankheit und machen das beste draus, z.b. ein #Selfie mit den Jungs ;).

Mitte des Jahres 2015 war die Band in den Cubeaudio Studios, dessen Besitzer Markus Gumball für seine Zusammenarbeit mit den Guano Apes bereits eine goldene Schallplatte erhalten hat. Hier wurde ihre Zweite EP produziert, die Anfang 2016 das Licht der Welt erblicken wird. Parallel hierzu entstand auch ihr erstes Musikvideo „Friends and Family“.

Am 24.03.2016 kam die EP raus und bietet neben Friends and Family noch 3 weitere Songs, welche alle ihr eigenes Potential entfachten. Schon der Opener #Häschtäg, bietet direkt die perfekte Basis zum tanzen und moshen und verpasst uns sofort einen Ohrwurm, welcher bei den nachfolgenden Songs nur schwer wegzudenken ist. Aber auch unsere persönliche feier Hymne Das Gewitter jongliert variabel mit verschiedenen Takten und kreativen Stilmitteln sodass das Gesamtergebnis ein Song ist, welcher so auf jeder Live-Show ein Highlight in der Setlist darstellt. Zuletzt kommt da noch der Riff Hagel von Haus in Rot um die Ecke, welcher die EP passend abrundet und sogar zwischen ruhigeren Gitarren Parts und Breakdowns ohne rot zu werden wechselt, und das klingt dann auch noch grandios!

Generell hoffen wir natürlich in Zukunft mehr von den Jungs zu hören und sind gespannt darauf, wie die aktuellen Werke ausgearbeitet als LP in voller länge klingen könnten. Tut euch also den gefallen und unterstützt die Jungs bei ihren nächsten Gigs und schaut mal vorbei ;).

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.