Die Neueinsteiger Coppersky aus den Niederlanden kommen mit ihrem Album „If We’re Losing Everything“ und man was hat der Mann für eine unverkennbare Stimme, dazu noch diese vollkommen perfekte musikalische Untermalung. 

Ein kleiner Geheimtipp hatte mich letzte Woche ereilt, worauf hin ich mir das Album rauf und runter angehört habe und die ganze Zeit überlegt habe, an was mich die Musik erinnert. Die einzige Erkenntnis die ich getroffen habe, dass mich der Stil an King of Leons erinnert und ich einfach nicht genug kriegen kann. Man hat das Gefühl dass die Jungs genau wissen was sie spielen müssen, um einen in ihren Bann zu ziehen. Am Besten ihr horcht erstmal in die Single von denen rein, bevor ich euch mehr erzähle, damit ihr wisst wovon ich rede:

 

Nachdem ihr nun mal reingehört habt, erzähl ich euch etwas zu den Jungs. Die Bandkombo Coppersky aus Utrecht (Niederlande) gründete sich 2010 aus 3 Brüdern und 2 Freunden. Erste Aufmerksamkeit holten sich die fünf mit ihrem Debütalbum “Relief, Be Around the Bend” und es folgte die Zusammenarbeit mit dem deutschen Label Uncle M Music, mit denen sie in enger Zusammenarbeit die zweite Platte „If We’re Losing Everything“ europaweit am 4.März 2016 veröffentlichten. Erik Zwart ist der Frontsänger der Band und sorgt für die tiefe, warme Stimme, welche eindrucksvoll von Fehlern und der Hoffnung auf Erlösung singt und dem Zuhörer ein vertrautes Gefühl gibt, als würde man die Situation kennen und wüsste genau welche Leiden und welches Glück er gerade durchmacht. Für die harmonische Melodie sorgen die anderen 4 Jungs, wobei Marty (Gitarre) und Robert (Bass) für stimmliche Unterstützung sorgen. Gemeinsam mit Benjamin (Gitarre) und Ray (Schlagzeug) sorgen die vier für das untermalende Feeling in all deren Songs und geben eine exzellente Rock/Indie/Punk-Kombo ab, die zusammenhält und gemeinsam Spaß hat, wie man in der Singleauskopplung aus dem ersten Album sieht.

 

Nun zurück zum neuen Album „If We’re Losing Everything„. Wer kennt nicht dieses Gefühl gerade alles zu verlieren und dem Abgrund nahe zu stehen, genau dieses Gefühl vermitteln Coppersky mit ihrem Albumtitel. In ihren Texten wiederspiegelt sich dieser Slogan immer wieder, da Erik viel über sein Kleinunternehmen und die Erfahrungen als Ehemann singt. In seinen Textpassagen wie z.B.  “We’re going bankrupt, we’ve got no love left” oder “I’m hanging on by a thread, keeping our business from falling apart” aus „Bankrupt“ bekommt man schnell vermittelt, was in seinem Kopf vorgeht. Zudem sorgen die Gitarren und der Bass mit spielerischen Riffs für das notwendige depressive aber gleichzeitig motivierende und aufbauende Gefühl, was die Texte noch stärker macht. Und großes Lob an den Schlagzeuger Ray, denn er begleitet die Songs so sanft und doch energisch, sodass das Gesamtpaket große Freude bereitet es sich anzuhören. Man selbst verspürt im gesamten Longplayer eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wobei man am Ende doch glücklich aus dem Ganzen heraus geht und es gleich nochmal wagen möchte. Coppersky hat es geschafft mir ein Gefühl zu vermitteln, dass nach allem Schlechten immer etwas Gutes folgt und man alles übersteht. Eben aus diesem Grund lege ich das Album jedem ans Herz der auf Rock/Punk/Indie steht oder offen für neue Sachen ist.

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Wenn ihr nun noch Bock habt die Jungs mal Live zu sehen, dann gibt’s hier noch ein paar Tourdaten:

04.03. NL – Utrecht – De Helling
12.03. NL – Amsterdam – Sugar Factory
17.03. NL – Dordrecht – Dolhuis
18.03. DE – Meppen – Jam Club
19.03. BE – Aartschot – De Klinker
02.04. DE – Hamburg – Molotow
03.04. DE – Fürstenwalde – Prakclub “Coffee&Music”
05.04. DE – Berlin – Cassiopeia
06.04. DE – Essen – Anyway
08.04. DE – Köln – Artheater mit Astairre
09.04. NL – Groningen – Vera
15.04. DE – Heidelberg – Villa Nachttanz
16.04. DE – Trier – Luckys Luke
21.04. DE – Osnabrück – Bastard Club mit Blackout Problems
22.04. DE – Düsseldorf – Zakk Club mit Blackout Problems
23.04. DE – Essen – Weststadthalle mit Blackout Problems
14.05. DE – Münster – Jovel mit Irish Bastard
04.06. DE – Bochum – Die Trompete
06.07. NL – Eindhoven – Dynamo mit The Real McKenzies
07.07. NL – Amsterdam – Q Factory
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