Review: Bleed From Within – Era

Ein halbes Jahrzehnt hat es gedauert, bis die Jungs aus Schottland mit dem Nachfolger zu Uprising die Chance haben, uns endlich aus diesem tiefgründigen Loch voller Fragen rauszuholen. Wird Era endlich die Frage klären, zu welchem Lager wir Bleed From Within einteilen können? Na das schauen wir uns doch mal etwas genauer an.

Zunächst einmal sei klar, dass Fans weiterhin den schnellen und aggressiven Metalcore der Vorgänger hier mehr als prägnant auffinden werden. Das extremst schnelle riffing könnte glatt aus der Feder von Genregrößen wie August Burns Red stammen. Das zusammen mit dem schon früher unverkennbaren Talent der düsteren Atmosphäre lässt Frontmann Scott Kennedy nicht nur wie einen Winston McCall aussehen, sondern driftet hier und da auch mal gerne in die Deathcore Richtung ab – hatten wir schon früher erlebt, nur halt jetzt noch deutlicher!

Leider sorgt dieses Metalcore/Deathcore Konzept dafür, dass wir insgesamt sicherlich keine schlechte Platte hier vorliegen haben, jedoch auf die schnelle kein Song wirklich groß hängen bleibt außer die ersten sowie das große Finale. Zu dem sei gesagt, dass Bleed From Within mit Drag You To The Ground sowohl atmosphärisch als auch klanglich den besten Track des Albums ans Ende hefteten und uns damit schon die Vorfreude für die nächste Platte ebnet – nur diesmal bitte nicht wieder 5 Jahre warten, dafür aber gerne weiter auf den musikalischen Weg, auf den sich diese Band befindet.

Sound
Konzept
Hörspaß
3.8

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Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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