Review: Nale – Death. Skulls. Satan.

Die Anzahl an Bands, welche nach gefühlt Jahrzehnten wieder ein Album rausbringen, welches vom Stil her dem gewohnten abweicht nimmt langsam überhand. Nale, welche vor sechs Jahren mal als mutiges Aushängeschild durch ihren Drahtseilakt zwischen Rock und Metal galten, sind 2018 wieder da – und das lauter denn je!

Schlimm sind die lauteren Töne nicht, im Gegenteil! Durch die sehr professionelle Produktion von Death. Skulls. Satan. gehen diese durch das Ohr wie man es von den obersten Headlinern der Groove/Thrash Metal Szene gewohnt ist. Nur leider wurde dadurch ein Nerv getroffen, der heute zu oft bedient wird und so auch sich nicht sonderlich abhebt, wie zu Zeiten des Debüt´s von Nale.

Nach dem ersten Hörgang konnte kein Song wirklich sitzen bleiben – klar war es laut und geil, aber mehr bleib auch nicht hängen. Das liegt vor allem daran, dass viele Songs nach dem gleichen Schema daherwehen und man so eine 35-minütige deftige Metal Brause erlebt, welche nach wie vor top klingt aber inhaltlich nicht überzeugt. Böse könnte man auch sagen, dass dies das Demo Tape der nächsten Rob Zombie Platte sein könnte – wer weiß.

Sound
Konzept
Hörspaß
2.6

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Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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