Review: 30 SECONDS TO MARS – AMERICA

Nach fünf langen Jahren ist es endlich soweit: America, das fünfte Album der nicht mehr ganz Alternative-Rock-Band Thirty Seconds To Mars erscheint am 06. April 2018. Vorab veröffentlichte die Band bereits “Walk On Water” und “Dangerous Night”. Die erste Single “Walk On Water” ist bereits vor einiger Zeit erschienen, ist jedoch nach wie vor mit seinem eingängigen Sound ein absoluter Ohrwurm. Ein Song voller euphorischen „OHOH’s“, der von Hoffnung und Veränderungen handelt – vor allem im eigenen Land. Bei „Rescue Me“ handelt es sich um einen weiteren Ohrwurm, der auch locker aus der Feder der Chainsmokers stammen könnte. Mit A$AP Rocky und Halsey, Sängerin der Band „Bad at Love“, hat sich das Trio Prominente Features geangelt.

Für die größte Überraschung auf dem Album sorgt wohl der Song Remedy, bei dem man sich zunächst fragt ob sich eine andere Band auf die Platte verirrt hat. Akkustik-Gitarren-Sound und Shannon Leto am Gesang, dazu Lyrics, die direkt unter die Haut gehen, gerade weil sich der Sound so zurückhaltend ist. Absolute Überraschung und daher der geheime Favorit des Albums. Mit Monolith hat sich auch ein Instrumental-Interlude auf das Album verirrt.

Die Band hat sich weiterentwickelt. An Stellen an denen früher Gitarren zu hören waren peitschen nun Elektro-Beats und Synthie-Klänge, neben Autotune und den gewohnten Fanchören im Hintergrund um die Ohren. Nicht nur Jared schlüpft in seinen Filmen immer wieder in neue, ganz unterschiedliche Rollen, auch seine Band beweist immer wieder ihre Wandelbarkeit. Voller Energie kehrt das Trio nach einer viel zu langen Pause zurück. Thirty Seconds To Mars haben erneut die Genregrenzen gesprengt und trotzdem ein solides Album heraus gebracht. Auch wenn Fans der ersten beiden Alben nicht auf ihre Kosten kommen, das lange Warten hat sich dennoch gelohnt. America ist ein Album voller Ohrwürmer und Stadionhymnen, welche die Band auf ihrer kommenden Tour zum Besten geben wird.

Sound
Konzept
Hörspaß
3.8

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Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, mag Kevin mehr oder weniger, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

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