Review: BRDigung – Zeitzünder

Ein Punkrock Album mit dem Namen Zeitzünder und einer Laufzeit von 56 Minuten – wir greifen schon mal vorab und spoilern euch, dass wir da echt schlimmstes Erwartet haben. Bei einer solchen Laufzeit macht nach der Hälfte oftmals die Kreativität schlapp und man hört ab Song 6 das selbe Album nochmal. Dass gerade die Jungs von BRDigung den Zahn der Zeit quasi richtig deuten und eine absolute Überraschung im modernen und vielseitigen Stil abliefern, lässt uns da natürlich vor Freude aufspringen.

Schon die Vorgängeralben lieferten mit meist über 50 Minuten eine steile Platte, welche sich aber schnell in typischen Punkrock Mustern verfängt und so zwar technisch gut waren, aber sich nie abhoben. Auch wenn man dieses Ziel mit Zeitzünder auch nicht direkt verfolgt hat (wir denken da mit einem Schmunzeln an den Hit Song Mein Lied im Radio), sprudelt das Album doch aus dem typischen Gemisch aus Punkrock und Metal, gepaart mit einigen elektronischen, als auch akustischen Highlights.

Das ganze Album wirkt dabei nicht wie das sechste Studioalbum einer Band, die seit 15 Jahren im Geschäft ist, sondern eher wie ein frisches Debüt, welches innerhalb kürzester Zeit in den Clubs der Republik durch die Decke gehen wird. BRDigung zeigen, dass man sich auch heute noch mit modernen Mitteln neu erfinden kann, ohne in den bösen Mainstream zu driften.

Sound
Konzept
Hörspaß
4.5

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Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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