David Guetta elektrisiert Hamburg

Die Barclaycard Arena in Hamburg umfasst knapp 16.000 Plätze. David Guetta schafft es an diesem Abend, sie fast vollständig Sold Out zu bekommen.

Als Unterstützung und Warm-Up hat sich der französische Mega-DJ mal eben Hugel und Deepend ins Boot geholt. Was einem an diesem Abend sofort ins Auge fällt, ist das Publikum. Es ist sehr bunt gemischt mit Teenies, die David Guetta aus dem Radio kennen, Leuten die viel auf elektronischen Musikveranstaltungen sind oder einfach die aufgetakeltesten Männer und Frauen, die man sonst nicht so sieht. Solche Leute würdest du auf einem Festival sonst so nicht antreffen. Egal ob beim SonneMondSterne Festival oder beim Airbeat One. Die Menge, die hier so rumläuft, ist schon extrem.

Hugel eröffnet den Abend um 19:15 Uhr. Er verknüpft in seinen Tracks gekonnt die Klasse und Emotionen des Pop und Hip Hop mit der fließenden energiegeladenen Power der elektronischen Musik. Er macht Musik, die sinnlich und zugleich zeitlos und kultiviert ist. Dies spricht zwar für ihn, aber das Publikum will noch nicht so ganz in Stimmung kommen. Seine Versuche, die Menge in Fahrt zu bringen, gehen eher unter, als die Masse zu bewegen. Es wirkt alles eher etwas chilliger als bei David Guetta später am Abend. Gut eine Stunde bekommen wir feinste Musik von Hugel auf die Ohren bis fast nahtlos der zweite Act des Abend die Bühne für sich in Anspruch nimmt.

Bereits seit 2010 spielt Deepend überall auf der Welt und beglückt seine Hörer. Der niederländische DJ wirkt viel ausgelassener als Hugel, seine Sounds wirken auf die Fans viel energiegeladener, stilsicherer und besser kombiniert. Auch Deepend versorgt das Publikum mit etwas über einer Stunde Spielzeit mit seinem Sound. Es gab für uns nur einen Kritikpunkt und vielleicht ist das auch nur eine persönliche Anmerkung. Kein DJ sollte jemals versuchen, Faithless mit seinem Song „Insomnia“ zu covern oder zu remixen.

Nach kurzer Wartezeit war es dann um 21.30 Uhr endlich soweit. David Guetta betrat die Bühne. Die Lasershow war für so eine Location echt sehenswert, denn die Barclaycard Arena hat so etwas sonst nicht auf Lager. Guetta hat seine eigene Bühne und Co. mitgebracht, welches in der DJ-Szene bei den Größen oft kein Wunder mehr ist. Endlich ist auch die erhoffte Crowd am Start. David Guetta bietet einen komplett anderen Sound als seine Vorgänger. Endlich knallt uns der Bass mal richtig um die Ohren. 14 Songs haut uns der Mega-DJ rein. Dazwischen finden einige Remixe & extra Soundeinlagen Platz. Fast 2 Stunden voller tanzbarer Momente machen diesem Abend dann doch noch zu einem tollen Erlebnis. Obwohl man David Guetta ja oft nachsagt, das er nur den USB Stick in den Laptop schiebt, kann der Franzose einfach die Masse bewegen. Kein Wunder, immerhin ist er auf Platz 7 der 100 besten DJ‘ S 2017. Das muss man erst mal schaffen, oder?

Wir freuen uns bereits jetzt, wenn wir im Sommer vielleicht wieder auf dem einen oder anderen Festival die Chance bekommen, David Guetta live zu erleben.


Fotocredit: Jana Boese 

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