Steel Panther live im Mehr! Theater Hamburg

So weit das Auge reicht Typen in Leoprint und Glitzer Leggings mit 80er Jahre Perücken. Leicht bekleidete Damen und aufblasbare Penisse. Ja es ist wieder einmal soweit Steel Panther Zeit in Hamburg. Zusammen mit der Heavy-Metal Band Fozzy als Support spielen die Glam-Metaller aus Los Angeles am Dienstag den 30.1. im Rahmen ihrer „Lower the Bar“- Tour im Hamburger Mehr! Theater.

Fozzy eröffnen das Konzert, die Halle ist schon gut gefüllt und das Publikum bester Laune. Bereits ab dem ersten Song der Band um Sänger und WWE Wrestler Chris Jericho feiert rund ein drittel der Leute die Kombo. Nach einigen Songs wie „Painless“ oder dem Abba Cover „S.O.S.“ haben sie dann auch den Rest des Publikums überzeugt und es wird begeistert mitgeklatscht oder mitgesungen. Die Band hat sichtlich Spaß und genießt die große Bühne. Nach rund vierzig Minuten ist Schluss. Ein gelungener Auftakt und alle im Publikum sind nun Heiss auf Steel Panther.

Eine halbe Stunde später starten Steel Panther ihr Set mit dem Song „Eyes of a Panther“. Schon jetzt herrscht im Publikum eine ausgelassene Stimmung. Während des ersten Songs wirft ein Fan einen riesen aufblasbaren Penis auf die Bühne den Sänger Michael Starr sogleich in seine Performance einbaut. Nach den ersten Songs, die auch schon von einigen Crowdsurfern genutzt wurden, hält die Band eine längere Ansprache, mit viel eindeutig zweideutigem Humor, darüber wie sehr sie „Spermany, Titten, Muschis, Kokain und Prostituierte lieben“ und das Publikum kommt aus dem Lachen kaum heraus. Als nächstes stellt Starr seine Bandkollegen vor wobei Songs von den Scorpions, Europe und Van Halen angespielt werden. Es scheint als hätte das Publikum hier teilweise gerne mehr gehört. Letztlich geht es weiter mit „Asian Hooker“ was ein weiblicher Fan gleich zum Anlass nimmt um auf der Bühne lasziv zur Musik zu tanzen. Neben dem Humor den Steel Panther an den Tag legt, zeigen sie aber auch ihr technisches Können. Gitarrist Satchel spielt ein Anspruchsvolles Solo, unter anderem mit Passagen der Scorpions, Metallica und Except, und gibt sich selbst an der Base Drum den Takt vor. Danach wird es Ruhiger mit „That`s when you came in“ welches mit Akustik Gitarre und Feuerzeugen begleitet wird. Einem weiblichen Fan wird schließlich noch ein ganzer Song gewidmet den die Mitglieder nach und nach an Julia richten und scheinbar auf sie abgestimmt haben. Nach „Weenie Ride“ kommen noch „17 Girls in a Row“ und „Gloryhole“ wobei hier ca. 30 Damen auf die Bühne geholt werden und wieder einmal kommt man bei Steel Panther auch rein Optisch auf seine Kosten. Nackte Brüste gibt es diesen Abend zwar mal nicht aber viel mehr haben die Damen trotzdem nicht an und räkeln sich dabei an den Bandmitgliedern oder tanzen auch miteinander. Mit „Death to all but Metal“ und einem Mosh Pit wird schließlich das Set beendet und die Band geht von der Bühne. Nach einer Zugabe mit „Community Property“ und „Party all day“ beenden Steel Panther die Fete nach rund zwei Stunden endgültig und enttäuscht geht sicher keiner nach Hause.

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