WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER im Interview: Von Bonsaibäumen und Zukunftsplänen

Lange blieb es recht ruhig um die Berliner Metal-Formation, doch wir merken: Da braut sich was zusammen! Messerscharf, wie unser Verstand nunmal ist, haben wir die Jungs ins Verhör genommen, um uns mehr über die zukünftigen Pläne der Band zu erzählen. Wir möchten an dieser Stelle nicht behaupten, dass diese Aktion erfolgreich war, aber ein paar amüsante Antworten haben wir dennoch für euch bekommen.

Gringoz Magazine: Erstmal Hi, wir haben ja lange nichts mehr von euch gehört und dann kam die neue Single – was ging in letzter Zeit so bei euch?

WBTBWB: Wir haben uns viel um unsere Gärten gekümmert. Paul hat seine Liebe für Bonsaibäume entdeckt und denen bedarf es ja bekanntlich viel an Pflege und Geduld. Da blieb nur Zeit für eine Single übrig. Das Feedback davon war so überwältigend, dass das erstmal gereicht hat und wir nicht mehr verkraftet hätten. Um wieder runter zu kommen war es toll sich erstmal wieder um die Ausstattung einer schönen Ruhe-Oase in Form eines Wintergartens zu kümmern.

Ist die jüngste Veröffentlichung vom Big-Shaq-Cover als erstes Lebenszeichen für die kommenden Monate zu sehen? Laut euren Social-Media-Pages seid ihr ja fleißig am Album aufnehmen.

Jepp, das entstand total spontan. Als wir den Song gesehen haben war uns klar, dass es davon unbedingt eine Metalversion geben sollte. Da wir eh an dem Punkt waren wo es darum ging das eingestaubte Studiomikro mal wieder aus dem Schrank zu holen und neu einzustellen, war das die perfekte Möglichkeit loslegen zu können ohne sich erstmal den Kopf über einen eigenen Text zerbrechen zu müssen….was sich am Ende als viel schwieriger entpuppt hat als man dachte bis man die Aussprache davon so halbwegs gecheckt hat. Aber wir hatten Spaß dabei! Das ist die Hauptsache. Leider direkt wieder so viel Spaß, dass auch das gereicht hat und man erstmal wieder viel Liebe und Zeit, mit der Bonsaischere in der Hand, in die Bäume stecken musste um runterzukommen.

Dieses Jahr bekamen wir zwei Tracks auf die Ohren – einmal das besagte Cover und vorher “Klicks. Likes. Fame. Geil!” – sind diese Songs nur eine einzelne Auskopplung oder für das kommende Album relevant?

Das ist eine gute Frage. Wir haben nie so viel Plan von dem was wir machen um für die Zukunft zu planen. “Klick. Likes. Fame. Geil!” ist ein cooler Song und wir hätten ihn gern auf dem Album und er passt sehr gut zum Rest bisher. Wenn am Ende aber alle Songs besser sind der – dann nicht. Ich vermute ja er wird Song 2 auf dem Album. Diese vorrausschauende Weisheit kommt durch die viele Ruhe, die so ein schöner Garten mit sich bringt.

Sagt uns bitte, dass das T-Rex-Kostüm für zukünftige Tracks oder das Album-Cover erhalten bleibt!

Wer hat gesagt, dass das ein Kostüm ist? Das ist unser neues Haustier und kommt jetzt natürlich immer mit zu den Shows!

Könnt ihr uns schon ungefähr verraten, in welche Richtung das neue Album gehen wird oder wie es sich anfühlt?

Ich denke in Richung Nord-Ost. Das ist oben und dort wo die Sonne aufgeht. Auch dort wo man die Sterne zu erst sehen kann. Und wir wollen damit auch ganz klar Sterne am Horizont werden.

Darf man denn 2018 auch wieder live mit euch rechnen?

Wir haben eigentlich noch nie live mit Leuten zusammen gerechnet. Aber eigentlich eine gute Idee beim nächsten Konzert eine Live Kurvendiskussion mit allen gemeinsam durchzugehen.

Nach eurem letzten Album „Wieder geil!“ ist Axel Goldmann als neuer Bassist zu euch gestoßen. Hat sich durch ihn auch ein Stück weit euer Sound bzw. euer ganzes Schaffen als Band verändert?

Auf jeden Fall. Jetzt gibt es Bier im Backstage. Dazu gibt es mehr Anspruch am Text. Also im Prinzip ist er Schuld warum es so lange dauert.

Beschreibt doch einmal kurz, wie die perfekte Clubshow für euch aussieht.

“Perfekt” ist eine Illusion von der man sich frei machen muss. Aber in einer richtig schönen Clubshow stehen wir im Publikum und schauen einer guten Band zu. Bei einer Clubshow von uns hapert es oft daran, einer richtig guten Band zuschauen zu können.

Zum Schluss überlassen wir natürlich euch das Wort.

Danke, das ist sehr nett!

Interview: Alex Hoppen / Linda Kasprzack
Beitragsbild: Jana Braumüller

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Connection-Tante, hat kein gutes Mikrofon, mag kein Eskimo Callboy - aber Eskimo Callboy mögen sie, kann kein schwäbisch imitieren, steht für Avocados und Weltfrieden, hat immer einen Geheimtipp auf den Lippen und darf schon wählen.

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