Beyond the Black begeistern die Kölner Essigfabrik

Beyond the Black starten ihre Headlinetour 2017 in der Kölner Essigfabrik und begeistern dabei restlos jeden anwesenden Hörer. Mit dabei waren die guten Jungs von
„Beast in Black“ mit ihrem Debutalbum „Berserker“ und die Kanadier „Kobra and the Lotus“ um Frontfrau Kobra Paige.

Frontmann Yannis Papadopoulos

Zu Beginn sei gesagt: Der gesamte Abend war mehr als fantastisch und jegliche Kritik bewegt sich auf hohem Niveau. Eröffnet wurde das Spektakel von „Beast in Black“, die neue Band von dem Finnen Anton Kabanen, der mit seiner alten Band „Battle Beast“ (bis 2015 war er dort Gitarrist) bereits mit Größen wie Powerwolf tourte. Nun ist der Finne mit dem Debutalbum „Berserker“ unterwegs. Die Leadvocals werden von Yannis Papadopoulos gesungen. Und wie sie gesungen werden! Selbst erprobte Ohren mussten erst einmal staunen, um welche Gesangskünste der Frontmann verfügt. Ein Spaß war hierbei nicht nur der Gesang, sondern auch die Bühnenperformance der ganzen Band und die Interaktion mit dem Publikum. Viele Gesangseinlagen luden zum Mitsingen ein und auch die Band heizte das Publikum ordentlich ein und ließ sich dann unter Zugaberufen und frenetischem Applaus feiern, als sie die Bühne verließen. Mehr geht nicht, um den Abend zu eröffnen!

Kobra Paige

Nach einigen Minuten Pause betraten dann die Kanadier „Kobra and The Lotus“ die Bühne und alle (vor allem die männlichen Zuschauer) bestaunten zunächst die Frontfrau „Kobra Paige“, die sich rein optisch mächtig ins Zeug gelegt hat und eine sehr gute Figur abgab. Die Show und die Musik der Band ließ sich ebenfalls durchaus sehen und hören, allerdings fehlte hier etwas die Ehrlichkeit und die Verbindung zum Publikum. Die ganze Show wirkte etwas zu aufgesetzt und Interaktion zwischen Fans und der Band kamen erst gegen Ende der Spielzeit etwas zum Vorschein. Allerdings ist eine übrezeugende Performance auch schwierig, wenn die Vorband so ein Brett hinlegt… – außer es handelt sich um Beyond the Black…


Jenny und ihr inzwischen gut eingespieltes Team brauchten keine 3 Minuten, um das gesamte Publikum zurück auf Betriebstemperatur und in absolute Extase zu versetzen. Direkt zu Beginn legen sie mit „Lost in Forever“, dem Album- und Tourtiteltrack, ein musikalisches Meisterwerk auf die Bühne und lassen alle vorigen Ereignisse sofort vergessen. Es folgten eine Mischung aus alten und neuen Tracks, die königliche Ballade „Unbroken“ am Klavier und das erste persönliche Highlight: Die Wackenhymne (2015) „Rage before the Storm“. Jennifer teilt sich den Gesang mit Keyboarder Jonas und das klingt so unfassbar gut, das ich mit Gänsehaut wie angewurzelt nur auf einem Fleck stehe und mein Glück kaum fassen kann. – Unglaublich!

Weiter geht es mit Hallelujah. Das Publikum wird zum Springen aufgefordert und der ganze Saal beginnt zu kochen. Alle, egal wie alt, springen mit und feiern gemeinsam, nur um dann die Lichter und Feuerzeuge auszupacken und der grandiosen Motörheadballade „Love me Forever“ zu lauschen. Jennifer überzeugt dabei jeder Zeit mit einer fantastischen Stimme und unendlicher Energie. Sie lässt dabei keinen Augenblick aus, um das Publikum mitzunehmen. Auch die gesamte „neue“ Band strahlt auf der Bühne und scheint ihre Energie zu teilen.

 

Es war insgesamt ein unglaublicher Abend, an dem es soweit nichts mehr auszusetzen gibt. Wir werden jederzeit wiederkommen und uns restlos begeistern lassen, auch wenn es nach „Running to the Edge“ jedes Mal schwer fällt, zu akzeptieren, dass es wirklich der letzte Song war.

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