Live Review: PVRIS im Hamburger Docks

Der Kartenvorverkauf für das Konzert von Pvris im Hamburger Docks lief wohl eher schleppend, daher erfolgte der Einlass in die Location über die Prinzenbar. Der hintere Bereich sowie die Ränge waren nicht zugänglich, trotzdem füllte sich der Zuschauerraum recht schnell. Vorband des Abends waren Vukovi aus Schottland. Die Sängerin tanzte und räkelte sich auf der Bühne zu sattem Sound und erinnerte dabei an NoDoubt in ihren frühen Jahren inklusive Glitzer unter den Augen. Die Band macht feinsten schottischen Pop-Punk und auch die Live-Show der Band hat es in sich. Nach einer sehr energiegeladenen halben Stunde verlässt die Band die Bühne. Zuletzt spielten Pvris im Docks zwei Jahre zuvor als Supportact von Bring Me The Horizon, heute spielen sie als Headliner.

Zu Beginn des Konzerts wirkt die Stimme von Sängerin Lynn noch etwas wackelig und unsicher, nach ein paar Songs ist die anfängliche Unsicherheit allerdings verschwunden und die Frontfrau überzeugt nicht nur am Mikrofon sondern auch an der Gitarre und am Schlagzeug. Die Setlist bestand an diesem Abend aus einer gleichen Menge aus Songs des ersten Albums und aus Songs von ihrer aktuellen Platte. Das Konzert verlief eher ruhig, erst beim letzten Song „My House“ kam etwas Bewegung in die Menge. Nach nichteinmal einer Stunde verließ die Band ohne Zugaben die Bühne und ließen enttäuschte Fans zurück, die vor allem auf Songs wie „St. Patricks Day“ gehofft hatten. Musikalisch haben Pvris einmal wieder überzeugt, die eine oder andere Zugabe wäre dennoch nett gewesen.

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Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, mag Kevin mehr oder weniger, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

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