So war´s: Montreal in Dortmund (26.10.)

Nach dem Festivalsommer und dem aktuellen Album „Schackilacki“ (23.06.17) war es nur noch eine Frage der Zeit bis die 3 Jungs aus Hamburg wieder die Clubs der Republik stürmen und so war es nun am 26. Oktober  Zeit für ein ausverkauftes Gastspiel im wieder einmal formidablen FZW in Dortmund.

Dieses Mal ging es in den kleinen Clubsaal, was direkt eine intime Stimmung erzeugte. Da der Saal ausverkauft war und das Publikum, sowie die Band, tierisch Bock hatte, war die Stimmung am Abend fantastisch.

Pensen Paletti mit seiner Bumm-Gitarre

Eröffnet hat den Abend dann Pensen Paletti („Das Pack“ und „Monsters of Liedermaching„) mit seiner selbstgebastelten „Bumm-Gitarre“ und einigen eher fragwürdigen Texten. Was er jedoch äußerst genial gelöst hat, waren die Spannungen und Erwartungen im Publikum. Mit lustigen Mitmachaktionen, Konversationen mit dem Publikum, generell sehr unterhaltsamer Musik und einer Kombination aus Gitarre und Schlagzeug (die „Bumm-Gitarre“) schafft er das, was nur wenige können: als Alleinunterhalter ein Publikum anheizen!.

Nach kurzer Pause legten dann Montreal in gewohnter Manier los und schon beim ersten Song gibt es im Dortmunder Publikum kein Halten mehr. Der erste kleine Pit und die ersten Mitsingchöre folgen postwendend. Und obwohl die Band mit „Kino?!“ direkt einen neuen Song zum Besten gibt, kennt der Saal den Text und brüllt die Lyrics in die Nacht. Ein wirklich großartiger Empfang der Band.

Auch im weiteren Verlauf des 27-Songs langen Abend ändert sich an der Stimmung (sowohl der Band als auch des Publikums) rein gar nichts. Es werden alte Klassiker („Endlich wieder Discozeit“, „Tag zur Nacht“, „Das falsche Pferd“) und neue Songs („Kino?!“, „Hör auf deine Freunde“, „Richtig Falsch“..  ) zum besten gegeben. Egal, welche Songs es waren, die Zuschauer grölen mit und die Band scheint tierischen Spaß zu haben. Hirsch sagte einst zu uns im  Interview:

„Eine Tour ist immer ein Freundschaftsausflug mit Instrumenten und T-Shirtkartons“, und genau diesen jugendlichen Spaß lassen sie uns spüren. – Grandios!

Sänger und Gitarrist Jonas

Ein Song, der ebenfalls nicht Fehlen durfte, war der Song „Max Power“, der dem Drummer (und irgendwie Markenzeichen) gewidmet ist und mit der Zeile „I wish Max Power ruled the World“ ein weiteres Mal jede Stimme des Raumes gewinnt. Das Max Power später die Zeit nutzt, um über die Crowd zur Bar zu surfen, und Schnaps für das Trio zu besorgen, überrascht dann nur noch weniger und passt sehr gut in das Gesamtbild der Band – da ist aufjedenfall  jede Menge Spaß vorprogrammiert!

Kultfigur und Drummer Max Power

 

 

 

 

 

Insgesamt war es also wieder ein weiterer lauter und verschwitzter Abend – eben ein perfekter Konzertabend!

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