Review: Being as an Ocean – Waiting for Morning to Come

Am 8. September wird endlich das neue Being as an Ocean Album „Waiting for Morning to Come“ erscheinen. Lange war das genaue Release-Datum unbekannt, da die Band mit ihrem Label über die Lizensierung der Musik stritt. Im August gaben sie bekannt, sich aus dem Vertrag gekauft zu haben und somit das Album selbst zu veröffentlichen.

Das Album umfasst 14 Tracks, sechs davon sind lediglich Piano Intros oder Interludes. Klingt zunächst etwas langweilig, überspringen solltet ihr die Songs jedoch trotzdem nicht. Wer sich die Tracklist des Albums bereits überflogen hat, der hat vielleicht schon erkannt, das die Songtitel aneinandergereiht eine kleine Geschichte ergeben. Was haben wir von Being as an Ocean auch anderes erwartet.

»Pink and red, black and blue, floating through darkness, they seemed to glow and fade away when morning came. OK. As through each of my problems would slip away, dissolve. Thorns, the powers that be. Suddenly, I was alone. Blacktop I saw before me, a bright red light, and silently I stood – waiting for morning to come.«

Nicht die einzige Überraschung die ihr beim Lesen der Songtitel finden werdet. An 10. Stelle ist der Song „EB thaT srewoP ehT„, der wie der Songtitel schon vermuten lässt, Rückwärts abgespielt wird. Was zunächst klingt wie ein Exorzismus oder aggressives Hundegebell erzeugt richtig herum einen richtigen Gänsehautmoment wenn die Worte plötzlich einen Sinn ergeben.
Drei Singles haben Being as an Ocean bereits vorher veröffentlicht, abzüglich der Piano-Interludes bleiben dem Zuhörer noch fünf komplett neue Songs. Die Band liefert ihren Fans mit ihrem vierten Album mal wieder feinsten Melodic Hardcore. Die Songs passen perfekt zusammen und werden durch das ruhige Pianozwischenspiel miteinander verknüpft. Außerdem singt Joel auf diesem Album deutlich mehr als gewöhnlich.

Der mit Abstand stärkste Song des ganzen Albums ist „Thorns„. Spätestens wenn im Hintergrund „We are your Friends, you’ll never be alone again“ einsetzt, haben wir am ganzen Körper Gänsehaut. Der Sound ist hart und kantiger, weniger zerbrechlich als gewöhnlich. Ein richtiger Hammer. Die Lyris sind gewohnt nachdenklich und voller Zweifel und doch voller Zuversicht und Mut.

Insgesamt wohl das großartigste Album von Being as an Ocean.

Sound
Konzept
Hörspass
5

Das bisher beste Album von Being as an Ocean.

About The Author

Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, mag Kevin mehr oder weniger, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

Keine Kommentare on "Review: Being as an Ocean – Waiting for Morning to Come"

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.