Review: PVRIS – All we know of Heaven, all we need of Hell

Am 25. August erscheint endlich das von Fans bereits lang herbeigesehnte, zweite Studioalbum der US-amerikanischen Rock-Band PVRIS. „All We Know Of Heaven, All We Need Of Hell“ ist der – zugegeben – sehr lange Name der Platte, die 10 Titel umfasst. Das Album birgt keine Überraschungen, PVRIS sind ihrem Sound treu geblieben, haben ihn aber denoch weiter entwickelt. Beim ersten Hören des Albums klingen die Songs erschreckend gleich, beim mehrmaligen Hören bessert sich dieser Eindruck zum Glück wieder. „What’s Wrong“ beginnt als ein poppiger Gute-Laune Track, entwächst dieser Schublade jedoch, sobald Sängerin Lynn mit dem Gesang einsetzt, behält seine Ohrwurmqualität jedoch den ganzen Song über. Der düstere, coole Sound ist auch beim zweiten Studioalbum stets präsent. Zerbrechlich, wütend, traurig oder sanft, gebrüllt oder gehaucht, Lynn setzt ihre gewaltige Stimme vielseitig ein und verzaubert damit auch diesmal wieder die Zuhörer. „No Mercy“ ist einer der kraftvolleren Songs, die ebenfalls sofort ins Ohr gehen.

All We Know Of Heaven, All We Need Of Hell“ vereint poppige und elektronische Elemente mit der charismatischen Stimme der Frontfrau, die in einem Moment rau und rockig, im nächsten Moment wieder sanft und beinahe traurig klingt. Der unverwechselbare Sound von PVRIS ist in jedem Song zu hören, insgesamt klingt das Album wohl wie eine weiterentwickelte Fortsetzung, der große Bruder des letzten Albums „White Noise“. Ein solides Album, das auch Live ganz bestimmt überzeugen wird. Die meisten Songs beginnen recht ruhig, durch schnelle, später einsetzende Beats oder düsteren Gitarrenklängen bietet jeder Song etwas Abwechslung. Ersthörer brauchen eher einen zweiten Durchlauf, Fans werden es jedoch trotz kleiner Schwächen lieben. PVRIS haben ihren Sound gefunden, über ein klein wenig mehr Abwechslung oder Überraschungen würden wir uns trotz allem freuen.

Sound
Konzept
Hörspaß
4

Wir lieben PVRIS, wünschen uns aber mehr Abwechslung!

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Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, mag Kevin mehr oder weniger, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

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