Review: FORKUPINES – „Here, Away From“

Über sechs Jahre haben sich FORKUPINES aus Braunschweig mit der Veröffentlichung ihrer Debüt-LP Zeit gelassen. Und diese Reifezeit hat sich ziemlich gelohnt.

Drei Mitglieder, drei Instrumente, keine Spielereien. So lässt sich das Konzept des Albums kurz zusammenfassen. Und trotz (oder gerade wegen) diesem Minimalismus kommt der FORKUPINES-Sound verdammt druckvoll und ausgereift daher. Prägnante Bass-Lines und catchy Gitarrenriffs prägen das Soundbild von „Here, Away From“. Das Trio präsentiert griffigen, aber dennoch kantigen Alternative-Rock mit Punk-Einschlag und vereinzelten Hardcore-Ausbrüchen, der ganz und gar nicht nach Braunschweig klingt und stellenweise an die großen Biffy Clyro erinnert – mitnichten die schlechteste Referenz.

Letztendlich erfinden die drei Herren das musikalische Rad sicherlich nicht neu, aber setzen ihren Sound stark um und kredenzen mit „Here, Away From“ ein ganz einfach rundes Debüt, das auf großen Anklang in der Szene stoßen dürfte.

„Here, Away From“ erscheint am 29. September 2017 via Midsummer Records / Cargo Records.

FORKUPINES - "Here, Away From"
Sound
Konzept
Hörspass
3.5 Stark

FORKUPINES bleiben in Rock-/Punk-Kreisen sicherlich nicht mehr lang nur ein Geheimtipp - gelungenes Debüt!

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Connection-Tante, hat kein gutes Mikrofon, mag kein Eskimo Callboy - aber Eskimo Callboy mögen sie, kann kein schwäbisch imitieren, steht für Avocados und Weltfrieden, hat immer einen Geheimtipp auf den Lippen und darf schon wählen.

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