Review: ANCHORS & HEARTS – Across The Borders

Bisher kannten wir Bremervörde nur als Erholungsort. Dass dieses Fleckchen Erde aber auch ganz schön aufdrehen kann wird uns an Tagen wie diesen mal wieder bewusst. Bedacht und stets sozialkritisch wandelt nun auch das 3. Album der Jungs von ANCHORS & HEARTS in deren Diskographie herum. Dabei wird jedoch größer gedacht, als in den Vorgängern. Der Titel Across The Borders ist hierbei Programm. Politische Themen aus dem eigenen Land eher fehl am Platz. Hier wird größer Gedacht, was man auch am Sound der neuen Platte merkt. Taktische Beats treffen wie gewohnt auf harte Riffs, welche mit teils harmonischen, teils gutturalen Gesang von Frontmann Manuel verschönert werden. Wo allerdings der titeltragende erste Track der Platte noch recht aggressiv daher kommt, können wir schon wenige Tracks später sagen, dass die deutsche Antwort auf FUNERAL FOR A FRIEND nach wie vor weiß, wie man überzeugt.

Authentischer geht´s wohl auch kaum, wo doch auf dem Vorgänger Sharkbites (2015) der Song From The Heart der Hilfsorganisation Sea Shepherd gewidmet wurde. Diesen Aspekt haben wir auf der neuen Platte sofort wieder lieb gewonnen!

Großes Kino feiern hier auch Songs wie Downfall und What You´ve Made of Me, letzterer ist unser persönlicher Favorit auf der Platte.

Insgesamt liefert Across The Borders breit gedacht ein klasse Konzept mit Liedern, welche sich nahtlos in das Set der Nordlichter einreiht.

Der absolute Live-Ohrwurm wird natürlich als finaler Song mitgegeben – All Hands Down wird schon bald die Clubs des Landes für sich erobern.

 

Sound
Konzept
Hörspaß
4

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