Live-Review: Captain Capa im Molotow

Es ist ein lauer Samstagabend. Die Temperaturen sind schon Sommerlich und vor dem Molotow warten schon die ersten Fans. Draußen ist es noch hell, daher geht es für viele Fans zunächst mit dem ersten Bier in den Garten. Hannes und Marco von Captain Capa stehen bereits am Merch-Stand und unterhalten sich mit ihren Fans während Mario hinter dem Mischpult steht.

CHAI KHAT, die Vorband des heutigen Abends betritt nach einer mehr oder weniger kurzen Ansage von Hannes die Bühne. Die Jungs beschreiben auf Facebook ihre Musik selbst als „DOOMED DREAM DOPE“. Für die Release-Shows von Captain Capa hatte die Band sogar zwei neue Songs im Gepäck. Ihre letzte Single „Graves“ erschien am 27. März, bei der es sich im Übrigen um einen echten Ohrwurm handelt.

Nach einer kurzen Umbaupause betreten schließlich Captain Capa zu gewohntem Hochgeschwindigkeits-Electropop die Bühne. Ihr neues, buntes Album „This is Forever“ erschien vor knapp zwei Wochen und dementsprechend gab es jede Menge neue Songs um die Ohren. Zwischen den Songs scherzt Hannes immer wieder mit seinen Fans, im Publikum herrscht ausgelassene Samstagabendstimmung. Der dunkle Raum ist gut gefüllt, jedoch nicht ausverkauft. „Wo sind die Emos?“ ruft Hannes in die Menge, um anschließend gemeinsam mit den Fans in Kirchenfreizeitmanier ums Lagerfeuer zu sitzen. Anders als bei vielen anderen Bands wird hier sogar den ganzen Song über gesessen und nicht mittendrin aufgesprungen. Die Setlist beinhaltet eine bunte Mischung aus neuen und alten Stücken. Als das Konzert dem Ende zu geht, hört man aus dem Publikum auch immer wieder vereinzelte Rufe nach dem mehr oder weniger verhassten, steinalten Pokemon-Remix, jedoch nicht genug um Captain Capa zu überzeugen.

Auch nach dem Konzert nehmen sich die Jungs von Captain Capa wieder Zeit für ihre Fans. Beim Merchandise werden Polaroids geschossen, Bier getrunken und geschnackt.

 

Auf Ihrer „This is Forever“ Release-Tour machen die Jungs noch in folgenden Städten halt:

19.05.17 Düsseldorf – FFT
20.05.17 Nürnberg – Stereo
26.05.17 Chemnitz – Atomino

In unserem Interview ( gringoz-magazine.de/archive/4095 ) versicherten Captain Capa uns außerdem, dass im Herbst noch weitere Tourtermine folgen.

 

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Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, mag Kevin mehr oder weniger, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

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