Live-Review: Armin Van Buuren Only in der Kölner Lanxess Arena

Vergangenen Freitag brachte Armin Van Buuren in der fasst ausverkauften Lanxess Arena in Köln dieArmin Van Buuren Maßen zum eskalieren. Das Konzert war von so vielen Highlights geprägt, das man gar nicht wusste, wo man anfangen sollte. Für viele war es wohl erst mal sehr überraschend, dass Armin ein 5-Stunden Set gespielt hat und dass es keine typische Festivalshow war. Das merkte man relativ schnell daran, als es dann um 22.00 Uhr endlich los ging und viele Menschen um einem herum sich fragten: „was sucht denn bitte da diese Tänzerin auf der Bühne?  „Ich will Armin sehen!“ Einigen war nicht klar, das die Armin Van Buuren Only Konzerte mehr sind als nur ein klassisches Konzert. Aber dazu später mehr.

Um 22.00 Uhr ging es dann auch los. Als Intro bekamen wir eine Tänzerin zu sehen, die sich sinnlich und leidenschaftlich im Takt des Trompeters bewegte. Diese Kombination aus Trompeter und Tänzerin sieht man auch nicht alle Tage und sollte auch nicht das letzte Mal an diesem Abend gewesen sein.Gefühlt alle 5 Minuten flog einem das Konfetti um die Ohren, wobei es hier nicht mal gefühlt war, sondern es war wirklich so. Hier fiel in 4-Stunden mehr Konfetti als an drei Tagen bei einem Elektro-Festival. Teilweise waren unsere Schuhe nicht mehr sichtbar soviel Konfetti wurde hier verschossen.

Armin ließ es sich natürlich nicht nehmen, wieder einmal hochkarätige Gaststars mit dabei zuimg_6576 haben. So standen z.B. unter anderem der Chartstürmer Mr. Probz auf der Bühne und gab auch seinen Erfolgs Song „Waves“ zum  Besten und auch die niederländische Band Kensington unterstützte Armin auf der Bühne mit mehren Songs. Viele weitere Künstler begleiteten diesen Abend noch zusätzlich. Armin findet einfach die perfekte Mischung um seine elektronische Musik mit Pop und Rock zu vermischen. Dies bewies er mit seinem Special Guests wieder einmal. Und plötzlich war alles Dunkel. Ein inszenierter Absturz seines Laptops und Co. Aber dieser nicht echte Absturz war einfach grandios dargestellt.  Es ertönte eine Stimme die sagt „ Bitte entschuldigen sie die technische Störung. Die Systeme werden neu gestartet.“ Licht, Bass, Herzzahl …alles musste neu gestartet werden und der Bass schlug einem nur so entgegen, das einen die Gänsehaut spätestens jetzt überkam.

Armin bewies, dass er ein anscheinend großer Fan von der britischen Musikgruppe Faithless ist. img_6688-kopieGleich zwei Songs interpretierte Armin auf seine Art und Weise und der bekannteste Song von Faithless war natürlich einer dieser zwei. Die Rede ist von dem 1995 erschienen Song „Insomnia“. Im letzten Viertel des regulären Konzertes bekamen vor allem die Oldschool Fans etwas auf die Ohren. Er spielte guten, klassischen Trance, wie man ihn aus den 90er- Jahren in Erinnerungen hat. Auch die Tänzer waren optisch gekleidet wie in den 90ern. „Zurück in die Zukunft“ hätte sich hier wohl gefühlt. 4-Stunden Konzert können lange sein, aber auch die gehen irgendwann zu Ende. Zum Abschluss performten noch einmal alle Sänger, alle Tänzer und alle Bands, die Armin an diesem Abend unterstützt haben gemeinsam den Song „ This What It Feels Like“. Ein Moment, der einfach nur in Erinnerung bleibt.

Wer aber nun gedacht hat, das war alles, der lag falsch. Das reguläre Set war zu Ende, aber nun spielte Armin noch eine ganze Stunde ein Vinyl-Set. Sowas erlebt man auch nicht alle Tage. Dieser Moment, wo er die Platte auflegte und man das Rauschen hörte. Jeder kennt dieses einmalige Geräusch, der schon mal eine echte Vinyl-Platte aufgelegt hat und der weiß, wie schön es sein kann. Das einstündige Set war rein Trancelastig, ohne sprach Parts ohne irgendein Geschnörkel . Der perfekte Abschluss für wahre Trancefans.

Fazit: Diese Konzerterlebnis, war auf jeden Fall eines der besten, welches wir bis dato erlebt haben. Das Geld war es allemal wert. Wo bekommt man schon ein Konzert, welches 5 Stunden dauert für etwa 55€? Und das waren schon die teuersten Karten. Wir können nur jedem empfehlen, sich Armin Van Buuren Only  mal auf einem Festival anzugucken. Wir werden noch lange an dieses Konzert zurückdenken.

About The Author

Redaktion / Social Media Live immer am Start, schwört auf Hermes, mag Interpol..., macht 98,5% der Facebook-Posts, nutzt Apple, wird demnächst in Android eingewiesen per Admin, hatet Snapchat, ist ein Nordlicht und schaut kein Fußball!

Keine Kommentare on "Live-Review: Armin Van Buuren Only in der Kölner Lanxess Arena"

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.